Die Vorteile eines veganen Lebensstils

  • Eine vegane Lebensweise wirkt sich bei der Einhaltung einiger Grundregeln positiv auf den menschlichen Organismus aus. Dabei wird sowohl das Herz- Kreislaufsystem als auch die eigene Psyche gestärkt. Des weiteren hilft vegane Ernährung bei der Vorbeugung von Krebserkrankungen.
  •  Vegan lebende Menschen leben häufig bewusster und sind im Einklang mit der sie umgebenden Gesellschaft und Umwelt. Sie öffnen sich anderen Lebenseinstellungen und nehmen ihre Umgebung anders wahr. Dabei sollte darauf geachtet werden, andere nicht militant zu bekehren.
  • Die Produktion von Fleischprodukten ist eine große Verschwendung von Ressourcen, die für sich gesehen sehr viele Menschen vom Hunger befreien könnten. Darüber hinaus müssen die Tiere im Rahmen der immer größer werdenden Massentierhaltung furchtbare Qualen ertragen. Die Umstellung auf eine vegane Ernährung ist ein kleiner Beitrag zum aktiven Umweltschutz, den jeder Einzelne leisten kann.

Einige wenige Mitglieder der modernen Gesellschaft denken zunehmend darüber nach wie sie gesünder und umweltschonender leben können. Hierzu zählt auch eine vegane Lebensweise. Vor allem den Tieren zuliebe entscheiden sich immer mehr Menschen dafür einen veganen Lebensstil einzuschlagen. Im Folgenden sind die Vorteile eines Lebens als Veganer aufgeführt.

Einhaltung wichtiger Regeln

Die Ernährung auf einer veganen Basis stattfinden zu lassen, ist für den Organismus eines Menschen die bestmögliche Wahl. Allerdings sollten hierbei selbstverständlich einige Regeln eingehalten werden. Hierbei sollte stets die körperliche Gesundheit an oberster Stelle stehen. Ethische Beweggründe sollten hinten angestellt werden. Im Folgenden sind die wichtigsten Regeln für eine vegane Ernährung kurz und knapp aufgeführt.

Abwechslungsreich

Die Ernährung sollte stets so abwechslungsreich wie möglich sein – auch wenn sie vegan stattfindet!

Nahrungsergänzung

Das Vitamin B 12 muss unbedingt via Nachrungsergänzungsmittel Teil der Ernährung sein. Darüber hinaus sollte im kalten Winter auf eine Zufuhr von Vitamin D mithilfe eines Nahrungsergänzungsmittels und Jod durch den Verzehr von Algen geachtet werden.

Vitamin C

Während der Mahlzeiten sollten Veganer unbedingt Getränke zu sich nehmen, die einen hohen Gehalt an Vitamin C haben. Dieses Vitamin erleichtert die Aufnahme des wichtigen Mineralstoffes Eisen.

Finger weg von Industriezucker

Den Verzehr von industriell hergestellten Zucker sollten Sie vermeiden.

Nicht zu viel Fett

Einen zusätzlichen Verzehr von Fetten und Ölen sollte man nur in äußerst geringen Mengen tätigen.

So frisch wie möglich

Vor allem sollte im Rahmen einer veganen Ernährung auf den Verzehr von frischen Früchten und Gemüsesorten, Nüssen und Produkte aus Vollkorn zurückgegriffen werden.

Gesellschaftliche Vorteile

Eine genaue Betrachtung veganer Lebensweise macht eines deutlich. Menschen, die die Entscheidung gefällt haben ein Leben als Veganer zu führen, sind häufig eine Bereicherung für die gesamte Gesellschaft. Doch worauf ist dies zurückzuführen?

Kurz gesagt sind Veganer häufig aus Mitleid zu dem Leid, das Tieren zugefügt wird, zu einem Leben als Veganer gewechselt. Ein Veganer möchte kein Fleisch oder andere tierische Produkte zu sich nehmen, da er es niemandem wünscht aufgrund der Erfüllung anderer Bedürfnisse sterben oder auf eine andere Art und Weise leiden zu müssen. Dies zeugt von einem hohen Maß an Empathie. Bei einem Weg ins vegane Leben fing alles häufig schon viel früher an. Ideale, wie das Bewahren von Leben, egal welcher Spezies auch immer, ist die alles überstrahlende Intention für einen Veganer. Ein Schritt in die tierproduktlose Ernährung ist dabei der Schritt in die Erfüllung dieser Ideale.

Seinen Idealen folgen zu können ist in unserer heutigen Zeit ein bereicherndes und äußerst befriedigendes Gefühl. Schließlich ist unsere Gesellschaft häufig derart gestaltet, dass es bei schwachen Menschen zu einer Art gefühlten Machtlosigkeit kommen kann. Möchte man aber etwas Positives für sich und die Gesellschaft leisten, kann man sein eigenes Leben umgestalten und dadurch ein ganz neues, positiveres Lebensgefühl entwickeln.

Bei vielen ist ein Wechsel der Ernährung lediglich der erste Schritt in ein neues Leben. positive Nebeneffekte sind auch eine insgesamt gesehene Öffnung gegenüber anderer Lebensstile. Darüber hinaus setzen sich, statistisch gesehen, vegane Menschen häufiger für benachteiligte Bevölkerungsgruppen und natürlich häufig auch für Tierschutz ein. Veganer sind damit eine wirkliche Bereicherung für jede Gesellschaft.

Ein vegan lebender Mensch sollte hierbei allerdings stets darauf achten „Allesessern“ nicht militant seinen Lebensstil aufzuzwängen. Hierbei erreichen Sie oft nur das Gegenteil. Im Gegensatz dazu, sollten Veganer die Tür für entsprechende Menschen öffnen. Hierbei kann beispielsweise das Bekochen mit rein veganen Zutaten helfen.

Stärkung der eigenen Gesundheit und Psyche

Ein Vergleich der zu sich genommenen Nährstoffe von „Allesessern“ und Veganern macht eines deutlich: Veganer nehmen in etwa das zwei bis dreifache an Ballaststoffen zu sich. Die Folge ist eine Stärkung der Darmaktivität und damit einhergehend eines verstärkten Abtransports von körpereigenen Giften aus dem Körper. Damit wird der Schutz vor degenerativen Krankheiten gestärkt. Da rohe Pflanzen nur so vor Antioxidantien strotzen, baut der Körper eines Veganers einen aktiven Schutz vor Herz und Kreislauf-Erkrankungen auf. Darüber hinaus kann eine sojareiche Ernährung die Entstehung von Karzinomen in Form von Brust- oder Prostatakrebs vorbeugen. Durch die Isoflavone der Sojabohne wird auch die Gesundheit der Knochen gestärkt.

In den letzten Jahren ist die Angst um die Isoflavone medial immer weiter hochgekocht worden. Dies liegt vor allem an der Angst der Männer davor einer Verweiblichung unterzogen zu werden. Schließlich ähnelt der chemische Aufbau von Isoflavonen derjenigen vom weiblichen Hormon Östrogen. Mittlerweile ist weitläufig bekannt, dass die Angst vor einer Verweiblichung vollkommen unbegründet ist. Zum einen muss festgestellt werden, dass Isoflavon nicht gleich Isoflavon ist. Es gibt von diesem Inhaltsstoff Unmengen an unterschiedlichen Arten, die alle für sich gesehen eine andere Wirkung entfalten. Darüber hinaus ähnelt die Struktur von Isoflavonen nicht nur derjenigen vom Östrogen, sondern auch derjenigen von sogenannten Androgenen. Aus diesem Grund muss eine Angst vor Verweiblichung gar nicht erst entstehen. Des weiteren müsste das Isoflavon kiloweise konsumiert werden, um erste geschlechtsspezifisch hormonelle Veränderungen feststellen zu können.

Selbstverständlich sind hormonelle Bestandteile in der Ernährung nicht immer von Vorteil. Aber da es im Rahmen veganer Ernährung weitaus mehr Möglichkeiten als nur den Zugriff auf Sojaprodukte gibt, sollte dies nicht nachteilig ausgelegt werden.

Sollten die Isoflavone trotzdem ein großes Problem darstellen, kann mithilfe von Zugriff auf eine heimische Alternative Abhilfe geschaffen werden. Die sogenannten Lupine enthalten keine Isoflavone und Purine und bieten trotzdem die Vorteile von Ernährung mit Sojamitteln. Dazu zählt beispielsweise ein hoher Eiweißgehalt und viele wichtige Aminosäuren.

Zu guter Letzt sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass die vegane Ernährung dem menschlichen Organismus viel weniger Cholesterin und gesättigte Fette zuführt als die Ernährung von Allesessern. Die Folge ist ein verringertes Risiko von Krebs- und Diabetes-Erkrankungen.

Der Umwelt zuliebe

Bevor wir klären können wie umweltschonend eine vegane Ernährung ist, sollten einige Zahlen genannt werden, die den Status quo klassischer Ernährung deutlich macht. Hierbei sei zunächst das Extrem in Form von Rindfleisch genannt. Ein Kilogramm Rindfleisch verbraucht in seiner gesamten Herstellung ganze 16 Kilogramm Getreide. Dieses Fleisch bietet dem Menschen effektiv gesehen dann lediglich ein Zehntel der Energie, die er auch mithilfe von Pflanzen zu sich nehmen könnte. Hierbei können die verschiedensten Rechnungen angestellt werden.

Der Verzicht auf Fleisch bedeutet auch den Verzicht auf Antibiotika. Immer mehr Tiere werden im Zuge ihrer Massentierhaltung mit Antibiotika gefüttert. Diese können perspektivisch gesehen zu einer globalen Antibiotika-Resistenz führen. Die Folgen wären fatal.

Zusammengefasst kann man also feststellen, dass die Alternative in Form von Pflanzenfleisch die einzige Art und Weise ist mit der Erde, auf der wir leben, und ihren Ressourcen und Bewohnern vernünftig umzugehen.

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