Regelmäßig Joggen gehen! – Teil II

wo joggen gehen

Ist Joggen auf asphaltierten Wegen oder auf weichem Untergrund besser?

Wo sollte ich joggen gehen?

Viele Jogger meiden asphaltierte Wege, da sie fürchten Gelenkerkrankungen zu erleiden. Das ist nicht richtig, denn es kommt vielmehr auf die richtige Lauftechnik und Körperhaltung an, hier können sich signifikante Fehler einschleichen.

Experten-Tipp: Achte schon von Anfang an auf eine korrekte Lauftechnik!

Deshalb solltest du den Fuß von der Ferse bis zum Ballen abrollen. Ober- und Unterarm sollten ungefähr im rechten Winkel gehalten werden. Während der Laufbewegung müssen die Arme natürlich – d. h. gegengleich zu den Beinen – mitschwingen, der Armwinkel muss hinten etwas geschlossen und vorne leicht geöffnet werden. Schulter- sowie Nackenpartie sollten möglichst entspannt bleiben. Den Kopf solltest du aufrecht halten und der Blick sollte einige Meter vorausgerichtet sein, die Laufstrecke im Visier haltend.

Die verschiedenen Untergründe:

Natürlich haben unterschiedliche Laufuntergründe mannigfaltige Vorzüge, auf die wir im Folgenden eingehen möchten. Die Muskulatur wird jeweils unterschiedlich beansprucht. Kommen wir nochmals auf den Asphaltweg zu sprechen. joggen auf asphalt

Er stellt einen neutralen bzw. den neutralsten Laufuntergrund dar. Jeder Bodenkontakt ist in etwa identisch. Der Untergrund ist hart und gibt nur wenig nach, dies ist der Grund, warum ein höheres Lauftempo möglich ist.

Das Trainieren auf Naturwegen ist sehr schön, die Geräusche tragen zur Entspannung bei. Naturstraßen bieten sich für dich an, wenn du des Öfteren mit Erschütterungsbelastungen oder Knieverletzungen zu kämpfen hast. Wenn du zum Umknicken neigst, eignen sich solche Wege weniger, da du aufgrund der Unebenheiten stolpern könntest.

joggen am strand

Das Joggen im Sand ist eine Option, gerade im Urlaub, an einem schönen Strand.

Auch das Laufen auf dem Rasen, welcher als Untergrund leicht dämpfend wirkt, hat seine Vorzüge. Besonders Barfußlaufen ist sehr gesund, unsere Füße sind tagtäglich vielen Belastungen ausgesetzt, die Fußmuskulatur wird beispielsweise durch Stützelemente und dicke Sohlen sowie Dämpfungssysteme „ungeeigneter Laufschuhe“ zu wenig trainiert.

Ein weicher, unebener Untergrund, wie der Rasen, sowie eine bereits trainierte Muskulatur sind Grundvoraussetzungen um diese Trainingsform erfolgreich auszuüben. Du kannst dich langsam auf den Barfuß Laufstil vorbereiten, indem du zu aller erst barfuß auf dem Rasen gehst. Auch bei Problemen mit einer verkürzten Wadenmuskulatur ist diese Form der Vorbereitung bestens geeignet. Läufer mit Senkfüßen sollten im ersten Schritt ebenfalls das Barfuß gehen trainieren, bevor sie zum nächsten Schritt übergehen.

Aus eigener Erfahrung heraus möchten wir euch sagen, dass Waldwege mit federndem und leichtem Untergrund ideal für Laufanfänger geeignet sind. Die Gelenke und Füße werden auf diese Art und Weise nicht zu stark beansprucht. Aber finde bitte keine Ausrede, wenn du nicht die Möglichkeit hast auf Waldwegen zu trainieren: Nahezu jeder Untergrund ist empfehlenswert.

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